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Wie beginne Ich eine Lernphase?

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Lernphasen können Schüler und Studenten an ihre Grenzen treiben und enden häufig in Verzweiflung und Resignation. Dabei können einfache Lernmethoden und die richtigen Arbeitsutensilien einem die Arbeit erleichtern und sogar Spaß machen.

Blog Takeover: Für diesen Blogeintrag hat sich eine Studentin aus Bielefeld dazu bereit erklärt ihren Lernalltag festzuhalten und ihre Tipps und Tricks zu teilen.

Kennst du das Gefühl, wenn man sich in den Fahrwagen einer Achterbahn reinsetzt und langsam den ersten „Berg“ hochgezogen wird? Um ehrlich zu sein, habe ich das Gefühl, dass mein Leben gleich vorbei ist, was dann von kompletter Panik und Freude abgelöst wird.

Ich weiß nicht wie es euch geht, aber der Beginn von Klausurphasen fühlt sich immer wie eine Achterbahnfahrt an. Meine Gefühle reichen von „Ahh ich sterbe“ zu „Hey das macht Spaß“. Dabei weiß ich nie, was als Nächstes kommen wird und wie lange dieser Zustand anhalten wird. Nach mehreren Erfahrungen mit den „Ah ich sterbe“-Gefühlen während den Klausurphasen, habe ich mich im 4. Fachsemester meines Studiums endlich mal aufgerafft und mich dafür entschieden, meine Einstellung und meine Arbeitsweise zu verändern. In diesem Blogeintrag möchte ich euch in meinen Lernalltag reinnehmen und meine Tipps und Tricks rund um das Thema Lernzettel teilen.

Wie beginne ich eine Lernphase?

Kein Stress!

Auch wenn Deadlines und Klausurtermine wirklich gute Motivatoren sind, mit dem Lernen zu beginnen und auch wirklich dran zu bleiben, stehen sie einem beim Lernen nur im Weg. Stress und Druck lösen negative Emotionen in uns aus, die uns beim Lernen mental blockieren – wie kann man auch erwarten irgendetwas zu behalten, wenn man die ganze Zeit „Ich schaff das alles nicht!“ im Kopf hat?

Also: Weg mit dem Druck und konzentriert euch auf positive Gedanken!

Zeit

In Lernphasen scheint häufig für nichts mehr Zeit zu sein. Privatleben, Essen und der Nebenjob konkurrieren mit dem Lernstoff. Dabei ist es wichtig, sich genaue Zeiten festzulegen, von wann bis wann man lernt. Egal wie viel man noch lernen muss, sollte man es sich ruhig auch mal gönnen, abends mit Freunden auszugehen.

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Schlaf

Kreativität und Lernen brauchen einen ausgeruhten Körper (im Schlaf werden Informationen in das Langzeitgedächtnis übertragen). Bis in die Morgenstunden zu lernen oder zu feiern, wirkt sich negativ aus das bereits Gelernte aus.

Also: Genug schlafen!

Arbeitsatmosphäre 

Für mich spielt die Arbeitsatmosphäre – also der Ort, an dem ich lerne – eine riesengroße Rolle. Je nach Aufgabe setze ich mich gerne mal in die Unibibliothek, in einen Coffeeshop oder in die Unigallerie (Sitzplätze im Hauptgebäude der Uni-Bielefeld). Aber um effektiv Themen durchzuarbeiten oder auswendig zu lernen, ist mein Arbeitsplatz zu Hause meine erste Wahl.

Dabei habe ich mir diesen Arbeitsplatz mit Dingen gestaltet, die mich inspirieren und motivieren. Vor meinem Tisch hängt eine große Weltkarte, einige Fotos von meinen Reisen nach Indien und Hawaii und meine Tischunterlage ist voll von Zitaten, die mich geprägt und inspiriert haben.

Außerdem ist mein Tisch eingedeckt mit Finelinern, Textmarkern und Haftnotizen in verschiedensten Farben (dazu gleich mehr). Neben mir steht immer ein Kaffee oder eine Kanne Tee und – dem Klischee entsprechend eine Schale mit Studentenfutter. An diesem Arbeitsplatz fühle ich mich wohl und ich habe Lust, dort zu arbeiten.

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Haftnotizen, Stifte, Blöcke und Co.

Wenn du einer dieser Menschen bist, die zum Lernen nicht mehr als einen Kulli und einen Schreibblock brauchen, dann kannst du diesen Punkt überspringen. Aber vielleicht inspiriert / überstimmt dich ja mein Color-Coding-System :)

Um kreativ und effektiv lernen zu können, brauche ich alle meine „Werkzeuge“ auf meinem Tisch. Aus diesem Grund versammle ich meine bunten Fineliner, Buntstifte, Filzstife, Textmarker und Haftnotizen um mich herum. Kleber, Zirkel, weiße Zettel und mein DIN A4 Notizblock / Notizbuch. Es ist ziemlich nervig, sich in ein Thema rein zudenken, nur um dann alle 10 min aufspringen zu müssen, weil man das Lineal, den Kleber oder andere Sachen nicht griffbereit hat.

 

Wie strukturiere ich meinen Lerntag und meine Lernzettel

Ich bin ein überzeugter Color-Coding-Fan! Nicht nur der wissenschaftliche Aspekt (unsere rechte Gehirnhälfte verarbeitet Informationen mit Farben, Bilder und Formen), sondern einfach weil mir Lernen dadurch viel mehr Spaß macht. Ich liebe es, wenn meine Lernzettel am Ende des Tages kleine Kunstwerke sind. Außerdem helfen sie mir dabei, die Inhalte einfacher auswendig zu lernen.

 

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Mehr zum Lernzettel Color-Coding-System

Tags: lernen