Sofort-Chat

Persönliche Beratung 05232 - 9637024 · Mo - Fr: 8.00 - 17.00 Uhr

COLOR-CODING DIY

Für diesen Blogeintrag hat sich eine Studentin aus Bielefeld dazu bereit erklärt, ihren Lernalltag festzuhalten und ihre Tipps und Tricks zu teilen.

Scan-Lernplan-und-Color-Coding-2

Color-Coding – also Themen bestimmte Farben zuordnen und diese immer im Zusammenhang zu verwenden – hat meiner Meinung nach nur Vorteile! Lernzettel werden dadurch übersichtlicher und grenzen sich stärker voneinander ab. Das hilft mir dabei, die Inhalte besser und vor allem langfristig auswendig zu lernen (Anti-Bulimie-Lernen!). Unser Gehirn verarbeitet Farben und Formen vor allem mit der rechten Gehirnhälfte, während die linke Gehirnhälfte Schrift, Zeichen und Formeln verarbeitet (mehr dazu hier). Aber die Arbeit mit Color-Coding macht auch einfach mehr Spaß! Wenn ich am Ende des Tages auf meine fertigen Lernzettel schaue, und diese kleine Kunstwerke geworden sind, habe ich das Gefühl, erfolgreich gewesen zu sein.

Bunte Stifte

Eigentlich ist es egal, ob du lieber mit Buntstiften, Finelinern oder Filzstiften arbeitest (ich benutze ALLES :D). Wichtig ist nur, dass du genügend Stifte bereitliegen hast, um den einzelnen Themen Farben zuzuordnen. Dabei ist es wichtig, dass du auf deiner Seite eine klare Einteilung machst: z.B. sollte die Farbe Rot nicht 2 Themen gleichzeitig zugeordnet werden. Auch wenn dies einem unwichtig erscheinen mag, ist eine logische Zuordnung von Farben für unser Gehirn wichtig, um die Struktur auf der Seite zu erkennen. Auf der nächsten Seite oder dem nächsten Lernzettel kannst du die Farben dann wieder neu zuordnen.

Für mich steht die Farbe Rot z.B. immer für DNA, Viren sind immer Pink, Bakterien blau usw. Aber selbst bei dem besten System muss man Farben auch mal mehrmals zuordnen. Also halte ich mich für gewöhnlich an ein Color-Coding-System pro Unterthema.

Das hat den Vorteil, dass ich mir die einzelnen Lernzettel einfacher einprägen kann. Zum Beispiel weiß ich ganz genau, dass oben rechts ein gelber Kasten war, mit einem Smiley, der eine Blume in der Hand hält. Auf diese Art und Weise kann ich selbst bei einer Klausur rekonstruieren, worum es in dem Lernzettel ging.

 

Wie lege Ich die Farben fest?

Welche Farbe zu welchem Thema gehört, lege ich grundsätzlich nach Gefühl fest. Dunkelblau fühlt sich einfach mehr nach Chemie an und Grün passt zu Mikrobiologie usw. Dabei versuche ich für die Unterthemen ähnliche Farbtöne zu verwenden (z.B. Dunkelbau, Hellblau, Grünblau usw.…)

 

kelli-tungay-324329

Beim Lernen hilft es mir, nicht nur bunte Stifte zu verwenden, sondern auch farbige Kästchen zu zeichen oder bunte Haftnotizen einzusetzen. Die einzelnen Themen grenzen sich somit stärker voneinander ab und es fällt mir leichter die Zettel im Gedächtnis zu behalten.

 

Bilder

Bilder gehören zwar nicht zwingend zu einem Color-Coding-System dazu, sind für mich aber unglaublich wichtig. Lernzettel werden dadurch viel kreativer und der gesamte Lernprozess macht viel mehr Spaß.

Mit Hinblick auf die Funktionsweise unseres Neocortex' ist es sogar überaus wichtig, Bilder zu nutzen. Denn unsere rechte Gehirnhälfte verarbeitet Bilder und Farben und fördert so das Erinnerungsvermögen. Mehr dazu Hier

Ich hab euch mal ein paar meiner Lernzettel rausgesucht, die ich mit Color-Coding erstellt habe.Scan-Lernzettel-5Scan-Lernzettel-2

Tags: color-coding